DER MODERATOR
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Fernsehpastor Jan Dieckmann moderiert Tacheles. Er macht sich stark für einen offenen, fairen Dialog - bei dem auch Trennendes zur Sprache kommt. - im Interview
Aktuelle Sendung
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Jung, muslimisch, arbeitslos:
Ist die Integration gescheitert?
Marktkirche: 18.02.2010
um 19 Uhr
Phoenix: 28.02.2010 um 13 Uhr und um 22.30 Uhr
sowie 07.03.2010 um 22.30 Uhr
> Braunschweiger Landesbischof Dr. Friedrich Weber
> Hamideh Mohagheghi
Vorstandsvorsitzende der Muslimischen Akademie in Deutschland
> Necla Kelek
Soziologin und Autorin ("Die verlorenen Söhne")
> Cem Gülay
Autor ("Türken-Sam: Eine deutsche Gangsterkarriere")
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- mehr dazu
- mitreden
- Geld, Gier und Gerechtigkeit - welche Werte tragen uns? Sendung vom 11.10.2009
- Religion und Meinungsfreiheit: Schluss mit lustig? Sendung vom 29.11.2009
- Bundeswehr in Afghanistan: Krieg für gerechten Frieden? Sendung vom 17.01.2010
Rückschau
Mitreden
Jung, muslimisch, arbeitslos: Ist die Integration gescheitert?
- Ist die Integration gescheitert? Haben Muslime in Deutschland schlechtere Chancen? Wollen sie sich nicht integrieren oder mauert die Mehrheitsgesellschaft? Was meinen Sie? mitreden
Tacheles im TV
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Jung, muslimisch, arbeitslos: Ist die Integration gesccheitert? - mediathek
Pro & Contra
Schottet sich die deutsche Gesellschaft gegenüber den Eingewanderten ab?
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"Am System ist etwas nicht in Ordnung",
kritisiert der Autor Cem Gülay. mehr dazu
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"Viele Migranten verweigern sich",
meint der Braunschweiger Landesbischof Prof. Dr. Friedrich Weber. mehr dazu
- mitreden
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Jung, muslimisch, arbeitslos?
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Woran scheitert die gleichberechtigte Teilhabe von Muslimen in Bildung und Beruf?
Junge Muslime und die Bildung
Neugier, Zweifel und Integration
Tacheles zur Integration: Hat Bildungsnot religiöse Gründe?
„Viele gläubige Muslime verweigern sich kritischen Fragen“, kritisierte der Braunschweiger Landesbischof Friedrich Weber (Bild) in der aktuellen Tacheles-Debatte über die Bildungsprobleme junger Muslime in Deutschland. Der Autor Cem Gülay („Türken-Sam: eine deutsche Gangsterkarriere“) kritisierte: „Was nützt Bildung, wenn man trotzdem keinen Job kriegt?“ Wir haben die Diskussion dokumentiert.
mehr dazuEx-Gangster Cem Gülay im Tacheles-Chat
Grenzen im Kopf
Cem Gülay alias "Türken-Sam": "Am System ist etwas nicht in Ordnung."
Stehen jungen Muslimen alle Türen offen? Oder nutzen sie ihre Chancen zu wenig? Und verhindert der Islam eine Integration in Deutschland? Darüber wurde im Tacheles-Chat mit Cem Gülay heiß gestritten. Die einen berichten über Probleme mit muslimischen Machos - und junge Muslime schildern, dass sie sich nur um den Preis der Selbstaufgabe integrieren konnten. Hier können Sie den Chat nachlesen.
mehr dazuJugendmedienwettbewerb
Begegnung in der Fremde
Von Fremden und Freunden. Flickr.de/Milstein - Northfoto
Es erinnert an Apartheid: Christliche und muslimische Schüler besuchen in Bosnien-Herzegowina eine gemeinsame Schule, doch in getrennten Klassenzimmern, nach unterschiedlichen Lehrplänen. Religiöse Toleranz wird dagegen in baden-württembergischen Grundschulen erprobt: Kinder erfahren mehr vom Koran. Und Nürnberger Hauptschüler sehen nach einem Synagogenbesuch das Judentum neu: „Die sind ja wie wir.“ Wir dokumentieren erste Beiträge aus dem Jugendmedienwettbewerb von Tacheles und der Jugendpresse Deutschland, unterstützt von der Hanns-Lilje-Stiftung.
Abschied von der Ratsvorsitzenden
Wie Margot Käßmann Tacheles redete
Margot Käßmann: Glaube ist mehr als große Gefühle.
Margot Käßmann begleitete die evangelische Talkshow Tacheles mehr als zehn Jahre lang. Am roten Tisch in der hannoverschen Marktkirche stritt die charismatische Geistliche für eine offene Kirche, für sozialen Ausgleich und für Versöhnung. Sie warb dafür, auch unbequeme Stimmen zu hören - etwa im interreligiösen Dialog: „Aufklärung und Glauben zusammen denken zu können, ist die große Stärke des Protestantismus.“
mehr dazuDie Freiheit der Muslime
„Gott fürchtet keine kritischen Fragen“
Hamideh Mohagheghi: Junge Muslime werden entmutigt.
Die Vorstandsvorsitzende der Muslimischen Akademie in Deutschland, Hamideh Mohagheghi, sieht Mängel im deutschen Bildungssystem. Viele junge Muslime würden entmutigt. Der Islam gebiete, sich Wissen anzueignen – und schließe kritische Fragen keineswegs aus. „Gott hat keine Angst vor kritischen Fragen“, sagt die Akademieleiterin, „wohl aber die Menschen, die Gott spielen wollen“.
mehr dazuPro und Contra
Schottet sich die deutsche Gesellschaft gegenüber den Eingewanderten ab?
Landesbischof Weber: "Integration ist keine Erfolgsgeschichte"
Woran liegt es, dass so viele Jugendliche mit Migrationshintergrund in Schule und Beruf scheitern? Der Autor Cem Gülay stellt in seiner Kolumne für Tacheles online fest: "Da ist doch etwas am System nicht in Ordnung." Migrantinnen und Migranten hätten viel schlechtere Bildungschancen. Der Braunschweiger Landesbischof Prof. Dr. Friedrich Weber entgegnet in seiner Kolumne: "Viele Migranten verweigern sich, weil sie befürchten, ihre eigene Identität zu verlieren. Wenn sie das auf ihre Kinder übertragen, wird es schwierig."
Junge Muslime in Deutschland
„Bildung ist kein Verbrechen“
Warum junge Muslime häufiger in der Schule scheitern und häufiger arbeitslos sind, darüber ist bei Tacheles online eine Debatte entbrannt. Wer sich integrieren wolle, müsse sich bekehren lassen, schreibt einer bitter. Rabih Boulos kritisiert die Intoleranz gegenüber Muslimen und appelliert zugleich an muslimische Altersgenossen, sich mehr anzustrengen: „Bildung ist kein Verbrechen.“
mehr dazuBundeswehr in Afghanistan
Dürfen deutsche Soldaten töten?
"Dürfen deutsche Soldaten töten?" - eine der Streitfragen bei Tacheles.
Die internationalen Streitkräfte in Afghanistan sollten das Land befrieden, den Terror eindämmen und den unterdrückten Frauen Gerechtigkeit verschaffen. Doch acht Jahre nach dem Beginn der Intervention werden die Soldaten immer mehr als Besetzer gesehen, agieren die Taliban zunehmend selbstbewusst. Drogenhandel und Verbrechen nehmen zu. Dürfen deutsche Soldaten im Kampf gegen den Terror töten? Ist der Kampf gegen die Taliban ein religiöser Konflikt? Hier die Debatte zum Nachlesen.
mehr dazuTacheles-Publikum im Zwiespalt
Zwischen Entsetzen und Hoffnung
Kontroverse Reaktionen löst die Tacheles-Sendung zum Militäreinsatz der Bundeswehr in Afghanistan aus. Während die einen Zuschauer für sofortigen Abzug plädieren und den Militäreinsatz scharf kritisieren, bescheinigen andere den deutschen Einsatzkräften ein umsichtiges Verhalten. Wir haben die bisherige Debatte zusammengefasst.
mehr dazuTacheles-Chat
Militärbischof Dutzmann: Nur das afghanische Volk kann Frieden schaffen
Unmittelbar nach der Ausstrahlung der Afghanistan-Debatte diskutierte der evangelische Militärbischof Martin Dutzmann mit dem Tacheles-Publikum. Im Chat zeigte sich überzeugt, „nur das afghanische Volk selbst kann Frieden in Afghanistan schaffen. Vielleicht können wir dabei helfen.“ Der Bischof rügte, dass die Kritik am Einsatz zugespitzt werde auf den Bundeswehroberst Klein, der das Bombardement von zwei Tanklastwagen im Kundus befahl. Wie er „durch die Medien gezerrt wurde und wird, ist unerträglich“.
mehr dazuKolumne: Pro und Contra
Frieden schaffen mit verstärktem Militäreinsatz in Afghanistan?
"Ich habe Zweifel, dass mehr Soldaten mehr Sicherheit nach Afghanistan bringen", schreibt der evangelische Militärbischof Dr. Martin Dutzmann in seiner Kolumne für Tacheles Online. Für ihn steht fest, dass der Friede nur zivil gewonnen werden kann. Professor Dr. Michael Wolffsohn von der Universität der Bundeswehr in München fordert hingegen eine Aufstockung der Truppen in Afghanistan. "Ohne Sicherheit wird es auch keine wirtschaftliche Entwicklung geben - und ohne Militär keine Sicherheit", so Wolffsohns These.
Botschaftsrätin der Islamischen Republik Afghanistan
„Afghanistan wandelt sich langsam“
Fereshta Rahimi Neda ist die einstweilige Geschäftsträgerin der Afghanischen Botschaft in Berlin, eine neue Vertretung wird mit der Regierungsbildung in Afghanistan erwartet. Im Interview mit Tacheles Online sprach Neda über den Einsatz der Bundeswehr, die Rolle der Frauen in Afghanistan und die Fortschritte im Land.
mehr dazuReligion und Meinungsfreiheit
Mordanschlag auf Mohammed-Karikaturisten
Der dänische Karikaturist Kurt Westergard ist nur knapp einem Mordanschlag entkommen. Westergard hatte 2004 für die Zeitung Jyllands-Posten eine Mohammed-Karikatur gezeichnet, die den Propheten mit einer Bombe unter dem Turban zeigt. Nach der Veröffentlichung der Karikaturen war es in der islamischen Welt zu Boykotten und gewaltsamen Demonstrationen gekommen. Um die Frage nach den Grenzen der Meinungsfreiheit ging es auch bei Tacheles mit der EKD-Ratsvorsitzenden Margot Käßmann, dem Islamratsvorsitzende Ali Kizilkaya, Grünen-Chefin Claudia Roth und anderen.
Dokumentation
Religion und Meinungsfreiheit:
Schluss mit lustig?
Vertritt die Meinungsfreiheit: Bascha Mika, ehemalige Taz-Chefredakteurin.
Religion und Meinungsfreiheit: Schluss mit lustig? Darum stritten bei Tacheles – Talk am roten Tisch in der überfüllten hannoverschen Marktkirche Landesbischöfin Dr. Margot Käßmann, Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Ali Kizilkaya, Vorsitzender des Islamrats, Prof. Bascha Mika, ehemals Chefredakteurin der Tageszeitung taz, die Bundesvorsitzende der Grünen, Claudia Roth und der Kabarettist Kerim Pamuk. Phoenix zeigte die Debatte am 29. November um 13 und um 22.30 Uhr.
mehr dazuTacheles und evangelisch.de
Tacheles-Chat mit Kerim Pamuk
Hier können Sie nachlesen, was Kerim Pamuk im Chat von Tacheles und evangelisch.de gesagt hat.
mehr dazuKolumne: Pro und Contra
Endet die Meinungsfreiheit bei verletzten religiösen Gefühlen?
Wie weit darf Satire gehen, wenn es um religiöse Themen geht? Die Landesbischöfin und EKD-Ratsvorsitzende Dr. Margot Käßmann fordert, religiöse Gefühle zu achten. "Leider gehen Satiren, Theaterstücke und Veröffentlichungen vielfach über die Grenzen des guten Geschmacks hinaus", bedauert Käßmann. Die ehemalige taz-Chefredakteurin Bascha Mika entgegenet: "Wo Meinungs-, Presse- und Kunstfreiheit herrscht, ist nichts und niemand vor Satire sicher." Denn Religionskritik sei Teil der Meinungsfreiheit.
Dänische Mohammed-Karikaturen
Chefredakteur: „Die Freiheit der Medien ist das Rückgrat der Demokratie“
Chefredaktuer Jørn Mikkelsen: "Die Meinungs- und Pressefreiheit muss verteidigt werden".
Vier Jahre ist es her, dass die dänische Zeitung Jyllands-Posten die Mohammed-Karikaturen veröffentlichte und damit weltweit für einen Proteststurm sorgte. Bis heute wehrt sich die Redaktion gegen Klagen und Proteste, erklärt Chefredakteur Jørn Mikkelsen im Gespräch mit tacheles online. Der Streit werde die Zeitung noch jahrelang verfolgen, befürchtet er. Aber einschüchtern lassen sich die Redakteure Mikkelsen zufolge nicht: „Die Meinungs- und Pressefreiheit muss verteidigt werden – das ist die wichtigste Lehre aus dem Streit um die Mohammed-Karikaturen“, so Mikkelsen.
mehr dazuDie Tacheles-Debatte im Worlaut
Finanzkrise: Taumeln über dem Abgrund
Der Tacheles-Start in der vollen Marktkirche. Fotos: Jens Schulze
Die weltweite Finanzkrise ist noch längst nicht ausgestanden. Geld, Gier und Gerechtigkeit – welche Werte tragen uns? Wie können die Kräfte des Marktes gezähmt werden? Taugt die Bibel für den wirtschaftlichen Alltag? Oder eher der Koran?
Darüber diskutierten in der bis auf den letzten Platz gefüllten hannoverschen Marktkirche Bischof Dr. Wolfgang Huber, Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland, der niedersächsische Ministerpräsident Christian Wulff, der Vorstandsvorsitzende der Bank Sarasin, Frank Niehage, der Direktor des Instituts für islamisches Bankwesen, Zaid el-Mogaddedi, und die ARD-Börsenkorrespondentin Anja Kohl.
Cem Özdemir im Interview
„Tacheles kann auf die Zwischentöne eingehen“
Er ist der Parteichef der Grünen, war der erste Bundestagsabgeordnete mit türkischem Migrationshintergrund und nennt sich selber einen Taufschein-Muslimen: Cem Özdemir. Im Interview mit Tacheles – Talk am roten Tisch sprach er im Vorfeld der neuen Staffel über den Islam in Deutschland, über Tacheles und über Gemeinsamkeiten von Christen und Muslimen. Sein Wunsch: „Die Religionsgemeinschaften sollten sich künftig nicht so sehr darüber streiten, wer den kürzeren Draht zum Schöpfer hat, sondern darüber, wer mehr für die Bewahrung der Schöpfung tut.“
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