DER MODERATOR
Fernsehpastor Jan Dieckmann moderiert Tacheles. Er macht sich stark für einen offenen, fairen Dialog - bei dem auch Trennendes zur Sprache kommt.
Aktuelle Sendung
Einwanderung und Arbeitsmarkt: Fremd im eigenen Land?
Marktkirche:
09.09.2010 um 20 Uhr
Phoenix:
12.09.2010 um 13 und 22.30 Uhr
MIT:
> Bischof Frank Otfried July,
Evangelische Kirche in Würrtemberg
> Uwe Schünemann, niedersächsischer Innenminister
> Sevim Dagdelen, migrationspolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion Die Linke
> Necla Kelek,
Soziologin und Publizistin
Medienpartner
Mitreden
Einwanderung und Arbeitsmarkt: Fremd im eigenen Land?
Tacheles im TV
Pro & Contra
Einwanderung und Arbeitsmarkt: Ein Erfolgsmodell?
Pro: "Wir sitzen alle im selben Boot" meint Bischof Frank July von der evangelischen Landeskirche in Württemberg. > mehr dazu
Contra: "Wir laden zu viele mit begrenzten Fähigkeiten ein" entgegnet Prof. Gunnar Heinsohn, Soziologe und Ökonom. > mehr dazu
UMFRAGE
Werden Migrantinnen und Migranten auf dem Arbeitsmarkt benachteiligt?

  JA, ein ausländisch klingender Namen reicht für eine Absage.

  NEIN, auf dem deutschen Arbeitsmarkt gibt es die gleichen Chancen für alle.

  Einige Unternehmen diskriminieren Menschen mit Migrationshintergrund, aber durch die schlechten Leistungen im Bildungssystem tragen die Migranten zur Misere bei.

 


Medienpreis

Tacheles und Jugendpresse loben Jugendmedienwettbewerb aus

Von Fremden und Freunden / Foto: Flickr.de/Milstein - Northfoto

Es erinnert an Apartheid: Christliche und muslimische Schüler besuchen in Bosnien-Herzegowina eine gemeinsame Schule, doch in getrennten Klassenzimmern, nach unterschiedlichen Lehrplänen. Religiöse Toleranz wird dagegen in baden-württembergischen Grundschulen erprobt: Kinder erfahren mehr vom Koran. Und Nürnberger Hauptschüler sehen nach einem Synagogenbesuch das Judentum neu: „Die sind ja wie wir.“ Wir dokumentieren erste Beiträge aus dem Jugendmedienwettbewerb von Tacheles und der Jugendpresse Deutschland,  unterstützt von der Hanns-Lilje-Stiftung.

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Alltäglicher Rassismus

Endstation Angst

Ort des alltäglichen Rassismus: die U-Bahn. Foto: Janine / pixelio.de

Ein Volksfest, Alkohol, Pöbeleien in der U-Bahn. So weit, so klar. Aber dass Rassismus in Deutschland so alltäglich ist, wie es eine junge Armenierin erlebt hat, wissen wenige. Die Autorin, die sich „Anyuta“ nennt, erzählt die Geschichte der jungen Frau, für die Sätze wie „Eh, Frollein! Du bist in DEUTSCHLAND. Hier spricht man Deutsch!“ zum Leben gehören.
 

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Aus dem Leben einer Muslima

Mit dem Kopftuch auf dem Campus

Beitragsautorin Anna K. Bernzen

Würde sie in der Türkei studieren, sähe ihr Outfit ganz anders aus: Selma Laiouar, 20, trägt ein Kopftuch. Aus Überzeugung und auch in der Uni. Anna K. Bernzen hat sie begleitet und gibt Einblicke in den Alltag einer muslimischen Studentin in Deutschland.
 

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Erlebte Diskriminierung

"Deutschland ist mein Zuhause"

Viele Jugendliche mit Migrationshintergrund haben schon Fremdenhass zu spüren bekommen. Obwohl sie sich hier heimisch fühlen, werden sie von anderen als Ausländer gesehen, verspottet, beschimpft und sogar verprügelt, meinen Judith Brinkamnn und Elma Omerovic. Sie haben sich mit Freunden und Mitschülern über die Frage, welche Erfahrungen sie mit Fremdenfeindlichkeit gemacht haben, unterhalten.

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Islambild in den Medien

„Mein Kopftuch ist 100% aus Baumwolle, 0% aus Terror“

Der Beitrag beschreibt den Kampf gegen das Islambild in den Medien. Foto: Dieter Schütz / pixelio.de

Junge Muslime wehren sich gegen Klischees und Vorurteile. Dabei kämpfen sie
vor allem gegen die Medien, meint Anne-Kathrin Gerstlauer. Sie beschreibt, wie das Islambild in Deutschland durch die Medien beeinflusst wird und wie junge Muslime dagegen angehen.
 

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Schicksal einer jungen Deutsch-Türkin

Nicht wegschauen sondern Brücken bauen

Beitragsautorin Romina Hoffmann

Eigentlich wollte sie sich nur die Ansätze nachblondieren lassen, aber die Geschichte der Frisörin Yasmin bewegt die Autorin sehr. Denn die junge Deutsch-Türkin steht unter enormen Druck: Der Bruder akzeptiert ihren Freund nicht. Romina Hoffmann will helfen und schreibt an den Bruder. Sie hat die bewegende Geschichte von Hoffnung und Bangen aufgeschrieben.
 

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Migranten in Deutschland

Foreigner: Du bist nicht von hier

schwarz/weiß: Ein Wettbewerbsfoto eingereicht von Johannes Ammon

Wer bin ich? Was hat mein Name, meine Herkunft damit zu tun? Bin ich Ausländerin, obwohl weil zwei Muttersprachen spreche? Und er ist eigentlich deutsch? Diese Fragen stellt sich die Deutsch-Albanerin Egzona Hyseni und zeigt Einblicke in die Gedanken einer jungen Frau mit Migrationshintergrund in Deutschland.
 

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Musterbeispiel der Integration?

Hazal lebt in zwei Welten

Beitragsautorin Laura Illg

Hazal lebt in einem Spannungsfeld. Einerseits lernt sie für die nächste Spanischklausur, will später studieren, endlich auch einmal in die Disko gehen. Andererseits ist da ihre Familie, die ihr sehr wichtig ist. Für Hazal steht fest: Mit 20 heiraten, schwanger werden, Kopftuch tragen – das will sie auf keinen Fall. Laura Illg hat die Gymnasiastin getroffen und berichtet von einem Leben in zwei Welten.
 

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Fremdenhass

Wenn die Heimat fremd wird

Beitragsautorin Kristin Ullrich

Wie entsteht Fremdenhass? Was macht er mit den Menschen? Kristin Ullrich hat Menschen getroffen, die Fremdenhass erlebt haben. So zum Beispiel Jessica: Ihre Mutter stammt von den Philippinen und sie lebt in einem kleinen Dorf in Mitteldeutschland, in dem Hakenkreuze zum Alltag gehören. Für Autorin Kristin Ullrich ist klar: „Fremdenhass trifft und betrifft jeden und überall.“

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Religiöse Trennung

Nach dem Bürgerkrieg:
Lernen in zwei Welten

Valeria Nieberg schreibt aus Sarajevo.

Sie lernen getrennt, erfahren eine unterschiedliche Sicht der Welt, begegnen sich kaum: Christliche und muslimische Jugendliche in Bosnien-Herzegowina. 54 Schulen unterrichten sie streng getrennt. Valeria Nieberg berichtet aus dem Land, in dem die Wunden des Bürgerkriegs längst nicht verheilt sind. Ein Land, das, so schreibt sie, einen neuen Martin Luther King braucht.

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Junge Muslimas

Nicht ohne mein Kopftuch

Licht und Schatten: Wettbewerbsfoto von Steffi Rettinger.

Rabia ist Muslima und trägt ein Kopftuch. Über ihr Leben und ihre Religion hat sie zusammen mit dem Medienprojekt Wuppertal einen Film gemacht. Rabia hofft darauf, später mal alle beruflichen Chancen zu haben. „Wenn man seine Arbeit gut macht, ist es egal, ob man ein Kopftuch trägt oder nicht.“ Doch so ganz sicher ist sie sich da nicht. „Zum Glück will ich nicht Lehrerin oder Apothekerin werden.“ Die 17-Jährige sprach mit Tobias Thieme.

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Islamunterricht

Koran auf dem Lehrplan

Theresa Lieb war beim Islamunterricht dabei.

Stuttgarter Grundschüler sprechen das Dua, das islamische Bittgebet: Die Zweitklässlerin Cennet wünscht sich, „dass es keinen Krieg gibt und dass alle gesund sind". Semir sagt: „Mehmets Fische sollen nicht mehr so viel sterben." An derzeit zwölf baden-württembergischen Grundschulen wird islamischer Religionsunterricht angeboten, und das Interesse ist groß. Die Gymnasiastin Theresa Lieb hat die Stuttgarter Rosensteinschule besucht.

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Begegnung am Unikeller

Das Reh

Fremde im Abseits: Ein Wettbewerbsfoto von Juri Bieler.

Eine Fremde mit großen schwarzen Augen, ein Zusammenprall, wortlos. „Ich hatte das Reh schon öfter an meiner an meiner Uni gesehen, aber es niemals als Reh wahrgenommen. Mir war klar, dass es ein bisschen anders war als ich. Ich hätte nie gedachte, dass ich jemals in einen überfahrenden Moment wie diesen hineinschlittern würde.“ Giulia Enders beschreibt eine merkwürdige Begegnung.

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Jugendliche und das Judentum

„Die sind ja echt wie wir“

Jugendliche lernen jüdisches Leben kennen.

Zu Juden fällt vielen Jugendlichen außer Vorurteilen wenig ein. In der Begegnung mit einer jüdischen Religionsklasse lernen Schüler einer Nürnberger Hauptschule, wie ähnlich beide Seiten einander sind. Alexander Demling, Student in Erlangen, berichtet.

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