DER MODERATOR
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Fernsehpastor Jan Dieckmann moderiert Tacheles. Er spricht im Interview über die Integration, bewegende Momente bei Tacheles und der Frage nach welchen Werten wir leben wollen. - im Interview
Aktuelle Sendung
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Schwere Entscheidung Organspende: Unversehrt sterben oder das Herz verschenken?
Marktkirche:
14.2.2012, 19 Uhr
Phoenix:
19.2.2012 um 13 Uhr und 24 Uhr
MIT:
> Landesbischof Friedrich Weber, Evangelisch-lutherische Landeskirche in Braunschweig
> Dr. Frank Ulrich Montgomery, Präsident der Bundesärztekammer
> Dr. Paolo Bavastro,
Arzt und Organspendekritiker
> Renate Greinert,
Initiative Kritische Aufklärung über Organtransplantation
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- mitreden
Tacheles-Wettbewerbe Junge Medien
- Tacheles-Netzfilmwettbewerb: Gewinner steht fest
- Tacheles-Kunstpreis: Internationale Kunst in der Marktkirche
- Tacheles-Jugendmedienwettbewerb: Leben in zwei Welten
Junge Medien
- Streit um den Sozialstaat: Ist sich jeder selbst der Nächste? Sendung vom 06.11.2011
- Sehnsucht nach Sinn: Wie viel Kirche braucht das Land? Sendung vom 16.10.2011
- Der Papst und Luthers Erben: Einig im Glauben oder für immer getrennt? Sendung vom 18.9.2011
- Die neue Welt des Internets: Ist nicht Privates mehr heilig? Sendung vom 19.6.2011
- Zwischen Angst und Verantwortung: Wird Deutschland zum Anti-Atom-Staat? Sendung vom 22.05.2011
- Gentest am Embryo: Wird der Mensch zum Schöpfer? Sendung vom 17.04.2011
- Furcht vor Anschlägen: Mit dem Islam gegen den Terror? Sendung vom 06.02.2011
- Islam in Deutschland: Friedensreligion oder Kultur der Gewalt? Sendung vom 17.10.2010
- Gott, Allah und die Frauen: Diskriminierung im Namen des Herrn? Sendung vom 09.05.2010
- Jung, muslimisch, arbeitslos: Ist die Integratiion gescheitert? Sendung vom 28.02.2010
Rückschau
Mitreden
Schwere Entscheidung Organspende: Unversehrt sterben oder das Herz verschenken?
- Ist eine Organspende gelebte Nächstenliebe? Oder ist die Prozedur der Organspende, wie Kritiker meinen, für die Angehörigen unzumutbar? Ist es richtig, einem Körper Organe zu entnehmen, damit andere Menschen leben können? Oder hat nicht jeder Mensch das Recht auf einen unversehrten Tod? Was meinen Sie? mitreden
Tacheles im TV
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- mediathek
tacheles im radio
- Ist sich jeder selbst der Nächste?
- Wie viel Kirche braucht das Land?
- Einig im Glauben oder für immer getrennt?
- Ist nichts Privates mehr heilig?
- Wird Deutschland zum Anti-Atom-Staat?
Pro & Contra
Ist Organspende gelebte Nächstenliebe?
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"Organspende ist ein großes Geschenk",
meint der evangelische Landesbischof Friedrich Weber. > mehr dazu
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"Der Mensch hat das Recht auf einen menschenwürdigen Tod",
entgegnet Renate Greinert von der Initiative Kritische Aufklärung Organspende (KAO). > mehr dazu
Erlebte Diskriminierung
"Deutschland ist mein Zuhause"
Viele Jugendliche mit Migrationshintergrund haben schon Fremdenhass zu spüren bekommen. Obwohl sie sich hier heimisch fühlen, werden sie von anderen als Ausländer gesehen, verspottet, beschimpft und sogar verprügelt, meinen Judith Brinkamnn und Elma Omerovic. Sie haben sich mit Freunden und Mitschülern über die Frage, welche Erfahrungen sie mit Fremdenfeindlichkeit gemacht haben, unterhalten.
Saryna ist 16 Jahre alt und lebt seit ihrer Geburt in Deutschland. Ihre Eltern kommen aus dem Iran und leben aber inzwischen seit fast 17 Jahren in Deutschland. "Letztens war ich mit einer deutschen Freundin von mir in der Stadt. Da hat eine Gruppe Jungen uns angepöbelt und beschimpft. Sie haben meine Freundin gefragt, wie sie sich nur mit jemanden wie mir abgeben kann, und dass sie eine Landesverräterin ist. Dass das Schwachsinn ist, das weiß ich auch. Aber irgendwie verletzt es einen trotzdem", erzählt sie uns.
"Ich bin keine Ausländerin. Ich fühle mich hier zuhause, nicht im Iran, ich war ja auch noch nie dort. Mein ganzes Leben hab ich hier verbracht und eigentlich fühle ich mich auch wohl. Schließlich gibt es auch noch genug Leute, die anders denken, als diese Leute da, die uns beschimpft haben."
Diskriminierung beginnt in der Grundschule
Eine ähnliche Geschichte erzählt uns auch die 18-jährige Aysun, die, seit sie vor elf Jahren mit ihren Eltern aus der Türkei weggegangen ist, in Deutschland wohnt: "Deutschland ist mein Zuhause. Ich glaube, dass ich hier eine bessere Zukunft habe als in der Türkei. Auch wenn ich mich dort genauso zuhause fühle wie hier und auch gerne in den Ferien dorthin fahre, bin ich froh, hier zu leben. Aber dass man immer wieder auf Ablehnung stößt, bloß, weil man aus einem anderen Land kommt und vielleicht anders aussieht, das ist schon etwas, was mich oft sehr traurig macht. Inzwischen kann ich gut deutsch sprechen, aber als ich mit sieben Jahren hierhin gekommen bin, war das natürlich ganz anders. Ich bin in die erste Klasse gekommen, und obwohl die Kinder dort natürlich genauso jung waren wie ich, hat ein Teil von ihnen mich beschimpft, mir meine Sachen weggenommen und mir das Leben schwer gemacht. Das hat sich dann aber auch mit der Zeit gelegt - okay, blöde Sprüche kriege ich teilweise immer noch zu hören, aber ich komme meistens ganz gut damit klar. Obwohl es mich teilweise doch immer noch sehr trifft."
...Elma Omerovic haben den Beitrag gemeinsam verfasst
Gewalt erlebt
Auch Denis aus Serbien, 17 Jahre alt, hat erfahren müssen, was Fremdenhass bedeutet. "Ich bin vor zwei Jahren abends von einem Freund nach Hause gegangen, als mich auf einmal zwei Typen angemacht haben. Ich habe gesagt, sie sollen mich in Ruhe lassen. Das war wahrscheinlich ein Fehler, ich denke, sie wollten nicht, dass ich überhaupt etwas sage. Dann sind sie auf mich losgegangen und haben mich verprügelt. Mir ist bis auf ein paar blaue Flecken zum Glück nicht wirklich etwas passiert, aber diese Sache hat mich dann schon noch sehr lange beschäftigt."
Bei unserer Umfrage hat sich herausgestellt, dass ganze 78 Prozent der Jugendlichen mit Migrationshintergrund schon einmal in einer Situation waren, in der sie mit Rassismus unmittelbar in Kontakt gekommen sind. Sogar 94 Prozent haben solche Situationen schon einmal als Außenstehender erlebt.













