DER MODERATOR
Fernsehpastor Jan Dieckmann moderiert Tacheles. Er spricht im Interview über die Integration, bewegende Momente bei Tacheles und der Frage nach welchen Werten wir leben wollen.
Aktuelle Sendung
Wirtschaft und Werte: Kann denn Wachstum Sünde sein?
Marktkirche:
19.6.2012, 19 Uhr
Phoenix:
24.6.2012 13.00 Uhr
24.6.2012 00.00 Uhr
MIT:
> Prof. Dr. Dr. h.c. Wolfgang Huber, Ehemals Bischof und Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland
> Mario Ohoven,
Präsident des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft
> Jutta Sundermann,
Attac Deutschland
> Prof. Dr. Utz Claassen,
Unternehmer
WER TACHELES TRÄGT
Evangelische Kirche in Deutschland Ev.-luth. Landeskirche Hannovers
Klosterkammer Hannover Evangelische Kirche im NDR
Medienpartner
Mitreden
Zwischen Angst und Verantwortung: Wird Deutschland zum Anti-Atom-Staat?
Tacheles im TV
Tacheles im Radio
Pro & Contra
Wird Deutschland zum Anti-Atom-Staat?
"Wir müssen uns einmischen", meint der nordelbische Bischof Gerhard Ulrich. > mehr dazu
"Die Begeisterung für den Ausstieg wird abkühlen", entgegnet Spiegel-Autor Jan Fleischhauer. > mehr dazu
 


Hilfe für Tschernobyl-Kinder

„Man schmeckt und spürt nichts,
aber es ist verstrahltes Gebiet“

Kajta Bergholz engagiert sich seit Jahren für die Hilfe für Tschernobyl-Kinder.

Katja Bergholz engagiert sich seit vielen Jahren ehrenamtlich für die Hilfe für Tschernobyl-Kinder der evangelischen Landeskirche Hannovers. Sie hat einige Kinder in Gomel besucht und nimmt sich jedes Jahr einen Großteil ihres Urlaubs, um mit Ihnen gemeinsam Zeit zu verbringen und sie für einige Wochen aufzunehmen. Bei Tacheles berichtet sie von ihrem Engagement.

mehr dazu

 

Wird Deutschland zum Anti-Atom-Staat?

Ausstiegspläne wecken Hoffnung und Skepsis

Ausstieg sofort? Darüber wurde heftig diskutiert am roten Tisch.

Wie hoch ist der Preis für einen Ausstieg aus der Atomkraft, müssen wir den Klimaschutz dafür opfern? Inwieweit ist Energiepolitik eine ethische Frage – und dürfen sich die Kirchen hier einmischen? Darüber stritten mit Tacheles-Moderator Jan Dieckmann der evangelische Bischof Gerhard Ulrich (Nordelbien), Dieter Marx, Geschäftsführer des Deutschen Atomforums, die Atomkraftgegnerin Anna Gräfin von Bernstorff und der Spiegel-Autor Jan Fleischhauer.

mehr dazu

 

Umfrage: Was darf die Kirche?

Kirche soll sich zur Atomkraft äußern, Demos und Klagen gehen Mehrheit zu weit

Befragung zeigt: Kirche soll sich äußern, aber in Maßen

Spitzenvertreter der evangelischen Kirche warnen vor der Nutzung der Atomkraft. Die niedersächsische Landeskirche unterstützt eine Klage gegen das geplante nukleare Endlager bei Gorleben.  Darf die Kirche zum politischen Akteur werden? Eine repräsentative emnid-Befragung im Auftrag der Evangelischen Kirche im NDR und der Evangelischen Zeitung zeigt jetzt, dass viele dies skeptisch sehen – sobald das Engagement über Stellungnahmen hinausgeht.

mehr dazu

 

Diskussion pro und contra

Wird Deutschland zum Anti-Atom-Staat?

 

Für den Atom-Ausstieg

Bischof Gerhard Ulrich: Wir müssen uns einmischen

Bischof Gerhard Ulrich begrüßt die Anti-Atombewegung

Die Ereignisse der letzen Wochen in Japan haben uns alle zum Innehalten und zum Nachdenken bewogen, und das ist richtig so. Was wir bis dahin schamhaft „Restrisiko“ genannt haben, ist für viele Menschen zur schmerzhaften Realität geworden. Ein „Weiter so“ darf es nicht geben!
Auch wir Menschen in Deutschland haben Angst. Das ist ganz natürlich. Die Atomkraft ist eine Technologie, die mir jedenfalls Angst macht, nach Tschernobyl und nach Fukushima. Ich glaube, dass die Angst dann und wann eine gute Ratgeberin sein kann. Jedenfalls Angst, die um das weiß, was ihr Angst macht, kann den Mut zu Veränderungen frei setzen. Angst kann warnen vor realen Gefahren. 

mehr dazu

 

Gegen die Stimmungspolitik

Jan Fleischhauer: Die Begeisterung für
den Ausstieg wird abkühlen

Jan Fleischhauer hinterfragt die Meinungspolitik

Auch Ängste haben ihre geographischen Grenzen. In der japanischen Nationalpsyche spielt die Sorge vor Ansteckung traditionell eine große Rolle, wie man an der Vorliebe für den Mundschutz erkennen kann. Der Deutsche fürchtet nichts so sehr wie Strahlen. Deshalb steht er bis heute der Mikrowelle eher skeptisch gegenüber, hält Elektrosmog für eine weithin unterschätze Gefahr – eine Phobie, die man außerhalb Deutschlands nicht einmal dem Namen nach kennt – und misstraute, natürlich, immer schon der Atomkraft. So gesehen ist es denn auch kein Wunder, dass die Anti-Atom-Bewegung nach dem Reaktorunfall in Fukushima binnen Wochen zu einer Massenbewegung anschwoll, die alle Parteien und Lager erfasste.

mehr dazu

 

Das Thema und die Gäste

Zwischen Angst und Verantwortung:
Wird Deutschland zum Anti-Atom-Staat?

Nie zuvor hat die Bundesregierung in so kurzer Zeit ihren Kurs so radikal gewechselt. Galt bis vor kurzem noch die Laufzeitverlängerung für die Atomkraftwerke, fordert die Kanzlerin nun einen schnellstmöglichen Ausstieg aus der Nutzung der Atomenergie. Regiert die Angst vor der Nuklearkatastrophe? Wie rational sind die Argumente für eine Energiewende? Worin liegen ihre Chancen – und wer zahlt ihren Preis?

mehr dazu