DER MODERATOR
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Fernsehpastor Jan Dieckmann moderiert Tacheles. Er spricht im Interview über die Integration, bewegende Momente bei Tacheles und der Frage nach welchen Werten wir leben wollen. - im Interview
Aktuelle Sendung
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Wirtschaft und Werte: Kann denn Wachstum Sünde sein?
Marktkirche:
19.6.2012, 19 Uhr
Phoenix:
24.6.2012 13.00 Uhr
24.6.2012 00.00 Uhr
MIT:
> Prof. Dr. Dr. h.c. Wolfgang Huber, Ehemals Bischof und Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland
> Mario Ohoven,
Präsident des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft
> Jutta Sundermann,
Attac Deutschland
> Prof. Dr. Utz Claassen,
Unternehmer
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Tacheles-Wettbewerbe Junge Medien
- Tacheles-Netzfilmwettbewerb: Gewinner steht fest
- Tacheles-Kunstpreis: Internationale Kunst in der Marktkirche
- Tacheles-Jugendmedienwettbewerb: Leben in zwei Welten
Junge Medien
- Zwischen Versöhnung und Entfremdung: Wie vereint ist Deutschland? Sendung vom 15.4.2012
- Schwere Entscheidung Organspende: Unversehrt sterben oder das Herz verschenken? Sendung vom 26.2.2012
- Streit um den Sozialstaat: Ist sich jeder selbst der Nächste? Sendung vom 06.11.2011
- Sehnsucht nach Sinn: Wie viel Kirche braucht das Land? Sendung vom 16.10.2011
- Der Papst und Luthers Erben: Einig im Glauben oder für immer getrennt? Sendung vom 18.9.2011
- Die neue Welt des Internets: Ist nicht Privates mehr heilig? Sendung vom 19.6.2011
- Zwischen Angst und Verantwortung: Wird Deutschland zum Anti-Atom-Staat? Sendung vom 22.05.2011
- Gentest am Embryo: Wird der Mensch zum Schöpfer? Sendung vom 17.04.2011
- Furcht vor Anschlägen: Mit dem Islam gegen den Terror? Sendung vom 06.02.2011
- Islam in Deutschland: Friedensreligion oder Kultur der Gewalt? Sendung vom 17.10.2010
Rückschau
Mitreden
Muslime und die EU: Reicht Europa bis nach Anatolien?
- Könnte die Türkei Europas Brückenkopf in die islamische Welt werden oder würde ihr Beitritt den inneren Zusammenhalt der EU zerreißen? Reicht Europa bis nach Anatolien? Was meinen Sie? mitreden
tacheles im radio
- Wie vereint ist Deutschland?
- Schwere Entscheidung Organspende
- Ist sich jeder selbst der Nächste?
- Wie viel Kirche braucht das Land?
- Einig im Glauben oder für immer getrennt?
Pro & Contra
Überwiegen noch die Vorbehalte gegen einen EU-Beitritt der Türkei?
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PRO: "Die aktive Religionsfreiheit ist die Schlüsselfrage"
meint der EKD-Auslandsbischof Martin Schindehütte. > mehr dazu
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CONTRA: "Wer die Türken ausschließt, riskiert ein seelisches Gewitter",
entgegnet der Unternehmer und ehemalige Europaparlamentarier Vural Öger. > mehr dazu
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Unternehmer Vural Öger:
Wer die Türken ausschließt, riskiert ein seelisches Gewitter
Vural Öger befürchtet "ein seelisches Gewitter", wenn die EU den Beitritt der Türkei ablehnt.
Es wäre eine Riesenchance, wenn ein Land wie die Türkei, in der überwiegend Moslems leben, der Welt zeigen könnte, dass Demokratie, Islam und freie Marktwirtschaft vereinbar sind. Die Türkei könnte so Brücken schlagen in den Nahen Osten. Und mit ihrem starken Wirtschaftswachstum würde sie zum europäischen Wohlstand entscheidend beitragen.
Manche sagen, Europa sei nur bestimmt durch die christliche Tradition. Worin hat diese Tradition sich gezeigt - wenn nicht auch in der Inquisition? In der Hexenverbrennung? Im Holocaust? Das Europa von heute ist nicht nur ein christliches Europa, sondern das Europa der Aufklärung. Die meisten leben nicht nach der Botschaft Jesu, sondern vor allem nach dem Grundgesetz.
Die Religionsfreiheit in der Türkei muss vollständig gewährt werden, keine Frage. Seit die Türkei 2002 Beitrittskandidat wurde, sind Gebetsstätten entstanden, in denen Christen, Juden und Muslime zusammenkommen. Eine armenische Kirche wurde nach 1000 Jahren renoviert, jetzt werden hier wieder Gottesdienste gefeiert.
Vielfach werden die Vorbehalte gegenüber der Türkei mit Scheinargumenten forciert, wie im Zypern-Konflikt. Die Türkei hat den Friedensplan der Vereinten Nationen unterstützt, das Land zu einen und alle ausländischen Kräfte fortzuschicken. Aber die Griechen haben die EU-Mitgliedschaft Zyperns und damit ihre eigenen Machtansprüche durchgesetzt.
Der Türkei den Beitritt zur EU zu verweigern, würde ein seelisches Gewitter auslösen. Viele Menschen hätten das Gefühl, dass ihre Leistung nicht zählt, sondern dass sie als zweitklassig abgewertet werden.














