DER MODERATOR
Fernsehpastor Jan Dieckmann moderiert Tacheles. Er macht sich stark für einen offenen, fairen Dialog - bei dem auch Trennendes zur Sprache kommt.
Aktuelle Sendung
Einwanderung und Arbeitsmarkt: Fremd im eigenen Land?
Marktkirche:
09.09.2010 um 20 Uhr
Phoenix:
12.09.2010 um 13 und 22.30 Uhr
MIT:
> Bischof Frank Otfried July,
Evangelische Kirche in Würrtemberg
> Uwe Schünemann, niedersächsischer Innenminister
> Sevim Dagdelen, migrationspolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion Die Linke
> Necla Kelek,
Soziologin und Publizistin
Medienpartner
Mitreden
Einwanderung und Arbeitsmarkt: Fremd im eigenen Land?
Tacheles im TV
Pro & Contra
Einwanderung und Arbeitsmarkt: Ein Erfolgsmodell?
Pro: "Wir sitzen alle im selben Boot" meint Bischof Frank July von der evangelischen Landeskirche in Württemberg. > mehr dazu
Contra: "Wir laden zu viele mit begrenzten Fähigkeiten ein" entgegnet Prof. Gunnar Heinsohn, Soziologe und Ökonom. > mehr dazu
UMFRAGE
Werden Migrantinnen und Migranten auf dem Arbeitsmarkt benachteiligt?

  JA, ein ausländisch klingender Namen reicht für eine Absage.

  NEIN, auf dem deutschen Arbeitsmarkt gibt es die gleichen Chancen für alle.

  Einige Unternehmen diskriminieren Menschen mit Migrationshintergrund, aber durch die schlechten Leistungen im Bildungssystem tragen die Migranten zur Misere bei.

 


Worte, Werte, Wissen

Medienecho auf Tacheles

Streitbare Gespräche in Deutschlands ältestem Fernsehstudio: Prominente, Fachleute und Betroffene reden Tacheles miteinander, am roten Tisch in der hannoverschen Marktkirche. Bei Tacheles geht es seit 1999 um brisante Themen und unterschiedliche Werte – kontrovers und nachdenklich, ernsthaft und unterhaltend. Wir dokumentieren, wie andere Medien über die Talkshow aus der Kirche berichten.

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Tacheles zur Finanzkrise

Einig über Geld und Gier

Zum Auftakt der neuen Tacheles-Staffel mit dem Schwerpunkt interreligiöser Verständigung ging es um die Finanzkrise und die Werte uns tragen. Da fand der damalige Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland,  Bischof Wolfgang Huber, durchaus Gemeinsamkeiten mit dem islamischen Bankexperten, stellte die Hannoversche Allgemeine Zeitung fest. Und der Norddeutsche Rundfunk stellt fest, dass Klartext geredet wurde in der Kirche: „Tacheles, die Talkshow der evangelischen Kirche, ist zurück.“

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Tacheles zur Meinungsfreiheit

Die Angst vor dem Islam

Während die frühere taz-Chefredakteurin Bascha Mika bei Tacheles „für den unbedingten Erhalt der Meinungs- und auch Kunstfreiheit stritt“ (Hannoversche Allgemeine Zeitung), kritisiert die Islamische Zeitung, Muslime würden pauschal als Terroristen verdächtigt. Die Volksstimme betonte, dass mit ihrem Auftritt beim Talk am roten Tisch die neue Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche, Bischöfin Margot Käßmann, erstmals mit einem hochrangigen Islamvertreter zusammentraf.

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Tacheles zum Afghanistan-Konflikt

Grübeln über den Abzug

Zahlreiche Medien griffen die Tacheles-Debatte zum Afghanistan-Konflikt auf. Die Süddeutsche Zeitung betont in ihrer Online-Ausgabe, dass Militärbischof Martin Dutzmann zufolge in bestimmten Situationen durchaus Gewalt angedroht und ausgeführt werden müsse. Der Norddeutsche Rundfunk beobachtet eine gewisse Ratlosigkeit am roten Tisch bei Tacheles darüber, wie sich die Bundeswehr aus Afghanistan zurückziehen könne. „Doch ein Anfang ist gemacht: die deutsche Beteiligung am Krieg wird endlich öffentlich und kontrovers diskutiert.“.

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Tacheles zu Muslimen und Bildung

Traumwelten und Lebenslügen

Wie ist es zu erklären, dass unter den Einwanderern aller großen Herkunftsländer die Muslime deutlich schlechter gebildet sind? Warum scheitern junge Muslime besonders häufig an deutschen Schulen und im Beruf? Darum ging es bei Tacheles. Die Tageszeitung Die Welt hebt hervor, mit welchem Mut die Soziologin Necla Kelek eine Erneuerung des Islam fordert. Das Domradio betont, dass Landesbischof Friedrich Weber mehr Präsenz von den Muslimen in der Öffentlichkeit fordert.

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Tacheles zu Religion und Frauenrechten

"Bibel lesen mit Waffenschein?"

Katholizismus dürfen nur Männer Priester werden. Das Kopftuch gilt vielen als Symbol der unterdrückten Frau im Islam. Und in der evangelischen Kirche sind Frauen in Spitzenpositionen rar. Diskriminierung im Namen des Herrn? Die Neue Presse berichtet über die „lebendige Diskussion“, bei der „schon die einen und anderen Fetzen flogen“. Der Norddeutsche Rundfunk greift die Kritik der ehemaligen schleswig-holsteinischen Ministerpräsidentin Heide Simonis an der in ihren Augen weltfremde Sexualmoral der katholischen Kirche auf. Das Internetforum Medrum fragt, warum die Forderung nach Priesterinnen nicht auch an den Islam und das Judentum gehe.

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