DER MODERATOR
Fernsehpastor Jan Dieckmann moderiert Tacheles. Er spricht im Interview über die Integration, bewegende Momente bei Tacheles und der Frage nach welchen Werten wir leben wollen.
Aktuelle Sendung
Schwere Entscheidung Organspende: Unversehrt sterben oder das Herz verschenken?
Marktkirche:
14.2.2012, 19 Uhr
Phoenix:
19.2.2012 um 13 Uhr und 24 Uhr
MIT:
> Landesbischof Friedrich Weber, Evangelisch-lutherische Landeskirche in Braunschweig
> Dr. Frank Ulrich Montgomery, Präsident der Bundesärztekammer
> Dr. Paolo Bavastro,
Arzt und Organspendekritiker
> Renate Greinert,
Initiative Kritische Aufklärung über Organtransplantation
WER TACHELES TRÄGT
Evangelische Kirche in Deutschland Ev.-luth. Landeskirche Hannovers
Klosterkammer Hannover Evangelische Kirche im NDR
Medienpartner
Mitreden
Schwere Entscheidung Organspende: Unversehrt sterben oder das Herz verschenken?
Tacheles im TV
tacheles im radio
Pro & Contra
Ist Organspende gelebte Nächstenliebe?
"Organspende ist ein großes Geschenk", meint der evangelische Landesbischof Friedrich Weber. > mehr dazu
"Der Mensch hat das Recht auf einen menschenwürdigen Tod", entgegnet Renate Greinert von der Initiative Kritische Aufklärung Organspende (KAO). > mehr dazu

Tacheles zum Afghanistan-Konflikt

Grübeln über den Abzug

Zahlreiche Medien griffen die Tacheles-Debatte zum Afghanistan-Konflikt auf. Die Süddeutsche Zeitung betont in ihrer Online-Ausgabe, dass Militärbischof Martin Dutzmann zufolge in bestimmten Situationen durchaus Gewalt angedroht und ausgeführt werden müsse. Der Norddeutsche Rundfunk beobachtet eine gewisse Ratlosigkeit am roten Tisch bei Tacheles darüber, wie sich die Bundeswehr aus Afghanistan zurückziehen könne. „Doch ein Anfang ist gemacht: die deutsche Beteiligung am Krieg wird endlich öffentlich und kontrovers diskutiert.“.

Militärische Gewalt kann unverzichtbar sein
Die Süddeutsche Zeitung meldet, dass die Evangelische Kirche in Deutschland trotz ihrer Kritik am Afghanistan-Einsatz militärische Gewalt im Notfall für unverzichtbar hält. Ihrer Online-Ausgabe zufolge stellte EKD-Militärbischof Martin Dutzmann bei Tacheles klar: Es gebe auch aus christlicher Perspektive Situationen, in denen Gewalt angedroht und ausgeführt werden müsse.

Zwei Stunden Vorbereitung auf ein fremdes Land
Die Hannoversche Allgemeine Zeitung greift auf, wie ernüchtert Uwe Lampe, ein Bundeswehr-Oberstleutnant der Reserve, von seinem Einsatz in Afghanistan berichtet. „Geradezu unglaublich wirkt Lampes in der Runde unwidersprochener Satz, dass die Bundeswehrsoldaten gerade einmal zwei Stunden auf die Besonderheiten dieses so fremden und schwierigen Landes vorbereitet werden.“

Soldaten schützen vor allem sich selbst
Dem erfahrenen Reserveoffizier zufolge sind die deutschen Soldaten vor allem damit beschäftigt, sich selbst zu schützen. Zudem sei auch die zivil-militärische Zusammenarbeit nicht optimal, fasst der Deister-Anzeiger Lampes Bericht zusammen.

Scholl-Latour fordert Unterstützung der islamischen Staaten
Peter Scholl-Latour schlägt vor, mit Soldaten aus gemäßigten islamischen Staaten wie Marokko oder der Türkei den Abzug abzusichern, zitiert der Evangelische Pressedienst den Publizisten: „Die Präsenz von bewaffneten Ungläubigen ist für ein islamisches Land unerträglich.“

Ratlos am roten Tisch
Der Norddeutsche Rundfunk beobachtet eine gewisse Ratlosigkeit am roten Tisch bei Tacheles darüber, wie sich die Bundeswehr aus Afghanistan zurückziehen könne. „Doch ein Anfang ist gemacht: die deutsche Beteiligung am Krieg wird endlich öffentlich und kontrovers diskutiert.“

Ehrliche Debatte
Man müsse ehrlicher mit dem afghanischen Volk umgehen und „nichts versprechen, was man dann nicht hält“. So lässt die in Hannover erscheinende Neue Presse die Afghanin Nadia Nashia-Karim zu Wort kommen. Fazit des Blattes: „Ein Motto, dem diese Tacheles-Runde folgte – Nachahmung in Berlin erwünscht!“